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Jugendarbeit in Neuendorf



Projekt Jugendarbeit in Koblenz Neuendorf



Eines der lokalen Projekte des Zonta Club Koblenz I ist die Unterstützung der Jugendarbeit in Neuendorf. Der Zonta Club Koblenz I hat der Jugend(sozial)arbeit
St. Peter in Neuendorf 1000,00 Euro gespendet. Außerdem wird er einen Internetanschlusses für die Jugendräume im Gemeinschaftshaus finanzieren.



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P R O J E K T   J U G E N D A R B E I T   I N   K O B L E N Z   N E U E N D O R F 

Neben der finanziellen Unterstützung möchte der Club auch etwas für die berufliche Zukunft der Jugendlichen in Neuendorf machen. Deshalb haben die Zonta-Frauen sich entschlossen den Jugendlichen Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen oder zu vermitteln. Die Zonta-Frauen selbst übernehmen dabei die Funktion von Patinnen. Die Vermittlung der Jugendlichen an die jeweilige Praktikumsstelle übernimmt Melanie Mies von der Jugend(sozial)arbeit der Pfarrei St. Peter. Frau Mies bleibt auch während des Praktikums in Kontakt mit allen Beteiligten. Sie kümmert sich um die Praktikumsverträge sowie die abschließende Auswertung und Beurteilung.


Bei den Jugendlichen aus der Großsiedlung Neuendorf handelt es sich um junge Menschen, die in den Bereichen Sozialverhalten und Schlüsselqualifikationen für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt oft erhebliche Defizite aufweisen.

Diese Defizite zeigen sich insbesondere in folgenden Bereichen: Zuverlässigkeit

Pünktlichkeit

Absprachen werden nicht immer eingehalten

Höflichkeit

Respekt wurde oft nicht erlernt

Sprache ist oft eine sehr einfache bis primitive Sprache mit geringem Wortschatz

Vertrauen, dieses wurde oft nicht gelernt und wird auch missbraucht

Ausdauer

Belastbarkeit ist eher gering

Frustrationstoleranz ist oft sehr niedrig

Konfliktlösungsstrategien sind kaum vorhanden, sie beschränken sich, in Bezug auf den Ausbildungs- und Arbeitsbereich, meist auf abfällige Sprache oder weglaufen und nicht wieder kommen

Aufgrund der sozialräumlichen Gegebenheiten gilt es also, auf diese jungen Menschen besonders einzugehen. So werden die Mädchen sehr früh in die Hausarbeit und Kinderbetreuung (z.B. von jüngeren Geschwistern) eingebunden. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Eltern das Erreichen eines Schulabschlusses oder den Erhalt eines Ausbildungsplatzes ihrer Töchter wenig fördern und unterstützen. Es wird überwiegend am traditionellen Rollenverständnis festgehalten. Dies übernehmen die Töchter oft sehr schnell und sind meist wenig motiviert, sich um ihre berufliche Zukunft zu kümmern. Im Bezug auf die Jungen ist festzustellen, dass zwar eine berufliche Zukunft angestrebt wird, doch auch hier wenig Unterstützung von zu Hause gegeben ist. Viele Väter haben selbst keinen Beruf erlernt und halten sich mit Job´s und Hilfsarbeitertätigkeiten über Wasser. Dies nehmen sich die Jugendlichen zum Vorbild und denken auch ohne Schulabschluss, Praktikum und Ausbildung eine Arbeit zu finden.

Aufgrund ihrer Sozialisation sind die Jugendlichen schon oft angeeckt oder an ihre Grenzen gestoßen. Bei den meisten Jugendlichen sitzt der Frust gerade in Bezug auf Schule, Ausbildung oder Arbeit sehr tief. Sie fühlen sich perspektivlos und einige haben auch schon völlig resigniert.

Ziele des Projektes:

Jugendliche (insbesondere junge Frauen) der Pfarrei St. Peter werden in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Patinnen des Zonta-Clubs und der Jugendsozialarbeit St. Peter in Praktika vermittelt. Mit der Unterstützung der
Zonta-Frauen sollen den Jugendlichen durch den Erhalt eines Praktikums neue Perspektiven eröffnet werden. Deshalb ist es wichtig, ihnen realistische Wege aufzuzeigen, auch um wiederholte Frustrationen zu vermeiden. Sinnvoll ist es also, auf Dauer Betriebe zu finden, die zugleich Ausbildungsbetriebe sind und geeigneten Jugendlichen nach einem Praktikum evtl. einen Ausbildungsplatz anbieten können.

Beispiel: Marina hat es bereits ausprobiert.





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Sie hat ein 2-wöchiges Praktikum als Rechtsanwaltsfachangestellte in der Anwaltskanzlei Fürniss-Hoyer, Gertner und von Werder gemacht. Marina hat es sehr gut gefallen und sie möchte nun alles dafür tun, um im nächsten Jahr einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Monika Fürniss-Hoyer ist Rechtsanwältin und Präsidentin des Zonta Club Koblenz I. Bei ihr hat Marina das Praktikum gemacht. Frau Fürniss-Hoyer war gleichzeitig die Patin von Marina. Auch sie war sehr zufrieden mit ihrer Praktikantin.

Ein Praktikum ist oft ein guter Weg, um später einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Wer also, wie Marina, diese Chance nutzen möchte kann sich im Büro der Jugend(sozial)arbeit St. Peter melden.

Zielgruppe:

Jugendliche (insbesondere junge Frauen) der Pfarrei St. Peter und Schülerinnen der Goethe-Hauptschule und Hans-Zulliger-Schule, die zu einem großen Teil ohnehin aus Koblenz-Neuendorf stammen; sowie Jugendliche aus angrenzenden Stadtteilen.

Zielgruppe sollen insbesondere Schulabgängerinnen (9./10. Schuljahr) und Jugendliche, die bereits „in einer Warteschleife“ nach Abschluss der Schulzeit stecken, d.h. Ausbildungsplatzsuchende, sein.



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