Startseite Allgemeines Presse Projekte Links Was ist Zonta Galerie Internes

Presse:



Themen:
Presse 2017
Presse 2016
Presse 2015
Presse Archiv
    Buga Koblenz
    Parvaneh Forouhar
    Kinderheim Arenberg
    Markusevangelium
    Jugendarbeit in Ko-Neuendorf
    25Jahrfeier
    Schillerabend mit Hermann Burck
    Weihnachtsbenefizkonzert
    Vortrag Faten Mukarker
    Vortrag Utters
    Musikschule
    Frauenwürde
    Female Genital Mutilation-Geschlechtsverstümmel
    Top Magazin
    Immunologische Ambulanz
    Rheinlese
    Scharia
    Notruf e.V. Koblenz
    Projekt Solwodi
    Presse 2012


Allgemein:
Sitemap
Impressum
Mailadresse


Parvaneh Forouhar

P R E S S E M I T T E I L U N G 



In Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Schloß Balmoral zeigt der Zonta Club Koblenz I am 14. September um 19.30 Uhr den Film Tod in Teheran – Mord im Auftrag Gottes von Thomas Giefer in Eva Enders Atelier Werkstatt, Clemensstraße 16, 56068 Koblenz.

Der vom WDR in Auftrag gegebene Film rekonstruiert die haarsträubenden Details des politisch und religiös motivierten Mordes der iranischen Oppositionspolitiker Paravneh und Dariush Forouhar, Eltern der in Deutschland lebenden Künstlerin Parastou Forouhar, Balmoral Stipendiatin im Jahr 2004.

„Auch wenn sie meinen Körper zerreißen, sie werden mich nicht von dir reißen“, schreibt Parvaneh Forouhar ihrem Mann in einem Brief zum vierten Hochzeitstag.
35 Jahre später, am 28. November 1998, werden die bekannten iranischen Oppositionspolitiker gemeinsam in ihrem Haus in Teheran mit Dutzenden von Messerstichen hingerichtet. Das Haus ist verwüstet; ganze Wagenladungen von Dokumenten, ihr politisches Lebenswerk, sind verschwunden.

Grimmepreisträger Thomas Giefer hat die Forouhars noch kurz vor ihrer Ermordung getroffen und das letzte Interview mit ihnen aufgenommen – ein berührendes Filmdokument des alten Liebespaares und ein Testament ihrer lebenslangen politischen Partnerschaft. Der Film begleitet Parastou Forouhar bei ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit und verfolgt die Spuren des Verbrechens bis ins Machtzentrum des islamischen Gottesstaates. Eine Innenansicht von religiösem Fanatismus und staatlichem Terror – zugleich aber auch ein Film über die Liebe, den Tod und den ewigen Traum von der Freiheit.

Parastou Forouhar, eine der bekanntesten iranischen Künstlerinnen, die nach ihrem Stipendium in Balmoral auch das begehrte Stipendium der Villa Massimo in Rom erhielt und in den besten Ausstellungshäusern gezeigt wird – vor kurzem stellte sie im Belvedere in Wien aus – setzt auch ihre Kunst im Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit ein. Die FAZ und die Süddeutsche Zeitung widmeten ihr beide einen langen Artikel und würdigten ihren pazifistischen Widerstand.

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit ihr. Kommen Sie bitte und sagen Sie es weiter. Sie werden nicht nur einen hervorragenden Film sehen, sondern durch Ihre Anwesenheit Parastou Forouhar in ihrem Jahrelangen Kampf um die Anerkennung des politischen Mordes- und mit ihr all denjenigen, die heute in Iran Unterdrückung erleben, zur Seite stehen.

Danièle Perrier



Nach oben